Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Die ganzheitliche Heilmethode geht davon aus, dass sich Gesundheit durch Zirkulation der Körpersäfte und Beweglichkeit aller Organsysteme ausdrückt.
Osteopathie kann unterstützend oder präventiv bei fast allen Krankheiten angewendet werden. Der Mensch wird dabei in seiner Ganzheit betrachtet. Wo Bewegung fehlt, entsteht nach Auffassung der Osteopathie Krankheit.
Der Osteopath benutzt dabei seine Hände, um Bewegungsstörungen aufzuspüren und zu lösen. Nach ca. viermaliger Behandlung, manchmal schon früher, wird üblicherweise eine Besserung der Beschwerden zu verzeichnen sein, dies ist jedoch individuell unterschiedlich.

Wann kann Osteopathie helfen?

Kopf- und Gesichtsregion:
Kiefer- und Gesichtsschmerzen, Zähnepressen und -knirschen, Trigeminusneuralgie, Verspannungen der Kiefer- und Nackenmuskulatur, Kinder und Jugendliche mit Zahnfehlstellungen, Schluckstörungen, Sehstörungen (Lese-Rechtschreibschwäche, Schielen), Stimmprobleme, Ohrschmerz, häufige Mittelohrentzündungen

Orthopädie:
Rücken- und Gelenkschmerzen, Kniegelenksschmerzen, Hexenschuss, Ischias, Golfer/Tennisellenbogen, Stechen, Kribbeln oder Einschlafen der Hände oder Füße, usw.

Pädiatrie:
Entwicklungsstörungen jeder Art (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom ADHS), motorische Störungen ( verzögerte Entwicklung, Skoliosen , Fehlhaltungen, Schiefhals), Schädelasymmetrien, Schmerzen sowie schlechte Handhaltung beim Schreiben, Lese-Rechtschreibschwäche, Schielen.

Innere Medizin:
Bei funktionellen Verdauungsstörungen, Schmerzen im Bauch, nach Operationen, Enge im Hals, Frauenleiden (Spannungen vor oder währen der Menstruation, Kaiserschnittnarben, funktionell bedingte Schmerzen während der Schwangerschaft), usw.

 

Was ist Orthopathie und FDM?

Orthopathie ist eine Kombination aus Orthopädie mit Osteopathie mit Hilfe des Faszien Distorsions Modell (FDM), das von S. Typaldos DO. entwickelt wurde. 
FDM ist eine neu und effektive Methode zur Schmerzbehandlung. Die Effizienz wurde in verschiedenen Studien bewiesen. Die patienteneigene Schmerzsprache ist ausschlaggebend für die jeweilige Behandlung.

Anwendungsbeispiele:

  • Schulterschmerzen (Impingementsyndrom, Frozenshoulder, Rotatorenmanschettenruptur)
  • Ellenbogen/Handgelenksschmerzen (Tennis/Golferellenbogen, Karpaltunnelsyndrom.)
  • Hüftschmerz (ISG-Blockaden, Arthrose, Piriformissyndrom)
  • Knieschmerzen (Patellaspitzensyndrom, Bänderrisse)
  • Fußschmerzen (Sprunggelenkdistorsionen, Fersensporn, Morton-Neuralgie, Bänderrisse)
  • Sportverletzungen verschiedenerer Art, Fibromyalgie-Syndrom
  • Akute Schmerzzustände

können oft deutlich schneller verbessert werden als durch andere Maßnahmen!

Durch das Behandeln von Blockierungsketten und einen systematischen Aufbau der Behandlung erreicht der Therapeut ein schnelles und effektives Resultat.
Generell gilt, dass chronische Beschwerden eine chronische Behandlung erfordern, wobei die Beschwerden meistens schnell gemindert werden, wobei akute Beschwerden in der Regel mit 4-6 Sitzungen innerhalb kurzer Zeit effektiv beseitigt werden können. Dies ist zu empfehlen, damit aus ihnen keine chronischen Probleme entstehen.


Welche Reaktionen sind auf die Behandlung zu erwarten?

In den meisten Fällen fühlt sich der Patient locker - die Schmerzen sind gemildert oder sogar verschwunden.
Manchmal kommt der Schmerz nach 2-4 Tagen wieder, verändert sich, oder es tritt ein anderer Schmerz an einer vielleicht weit entfernten Stelle auf. Dies bedeutet, dass weitere, eventuell ältere funktionelle Probleme vorhanden sind, die mit den behandelten Blockierungen in Verbindung stehen- diese gilt es in den nächsten Sitzungen  zu behandeln.

Am häufigsten treten folgende Reaktionen auf:

“Muskelkatergefühl”
Bei ca. 5% der Patienten stellen sich in den folgenden Tagen Schmerzen im behandelnden Gelenk und Umgebung ein, welche wie ein Muskelkater beschrieben werden.
Dies bedeutet, dass der Körper sich eine neue Statik sucht und wieder ins Gleichgewicht kommen muss.
Hier helfen Wärme und viel Trinken.

“Zwiebelsyndrom”
Bei weiteren 5% der Patienten können die Beschwerden für ca. 2-4 Tage deutlich gemindert sein, oder neue Schmerzen an anderen Stellen auftreten
Der Grund sind weitere Blockierungsketten die noch gelöst werden müssen. In der Therapie werden die Blockierungsketten Schicht für Schicht gelöst, bis der Kern des Problems sichtbar wird.
Dieses Zwiebelsyndrom ist bei chronischen  Beschwerden am häufigsten zu erwarten
Chronische Probleme können über die Behandlung akut werden mit der Chance, dass diese im akuten Stadium gefunden und gelöst werden können.


Wie können sie die Therapie unterstützen?

  • Spazierengehen direkt nach der Behandlung (ca.15-30 Minuten)
  • Wärme und viel Trinken
  • Belastende Tätigkeiten und Sportarten sollten für 2-4 Tage ausgesetzt  werden
  • eine Trainingstherapie und Dehnungen sind häufig bei chronischen Beschwerden notwendig, um   
  • Instabilitäten  zu stabilisieren, sowie Verkürzungen zu lösen.

 

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